Blog von der PartWiss 25
In ihrem Grußwort setzte sich die Abteilungsleiterin Strategien und Grundsatzfragen im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dr. Effrosyni Chelioti mit Partizipativer Forschung als „Marktplatz des Wissens“ auseinander.
Partizipation kann laut ihrer Analyse für folgende Bereiche nützliche sein:
- Wissenschaftliches Verständnis in der Zivilgesellschaft
- Erweiterte Datenlage für die Wissenschaft
- Miteinander, Querschnitt über alle gesellschaftlichen Strukturen hinweg
- Lösungsorientiertes Handeln
- Zukunftsgestaltung und Zukunftsforschung
- Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Demokratie
Kann diese Forschung auch für meine Forschung relevant sein? Die „Regeln“ der transdisziplinären Forschung sind die wissenschaftlichen Qualitätsstandards. Für alle, die sich diese Frage stellen, ist der „Leitfaden für Partizipation in der Forschung“ relevant, der aus der vergangenen Partwiss hervorgegangen ist. Partizipative Forschung setzt folgendes Voraus:
- Kenntnis partizipativer Formate
- Komplexe Projektstrukturen
- Ernsthaftigkeit
- Nutzung im weiteren wissenschaftlichen Prozess
- Qualität
- Verlässlichkeit
Die Konferenz setzt sich mit Teilhabe in der Forschung in verschiedenen Bereichen auseinander:
Viele Einreichungen beschäftigten sich mit dem Themenschwerpunkt Demokratie und Empowerment. Wie kann Kooperation auf Augenhöhe gelingen und wie kann das zu einer stärkeren Verbundenheit der Teilnehmer:innen zu Politik und Gesellschaft und Vertrauen in die Demokratie führen? Viele Einreichungen konnten nicht berücksichtigt werden: Es warten 27 thematischen Sessions und 21 interaktiven Workshops, 159 Fachvorträgen und 32 Postern, 22 Marktplatzsessions und 4 Performances auf die Teilnehmenden.
