Veranstaltungen

Konferenzen, Tagungen, Lehrgänge zur Imkerei

Imkern ist politisch

Mit Smoker und Kochtopf: Unter dem Motto "Dampf machen für eine insektenfreundliche Landwirtschaft" ruft die Initiative wir-haben-es-satt.de auf, bei einer Protestaktion zusammen zu kommen, miteinander zu Essen und zu Reden.


Wann? Samstag, 27.10., 12 Uhr

Wo? Brandenburger Tor (Berlin)

Warum? Mitgestaltung der Reformen der GAP (Gemeinsame Europäische Agrarpolitik). Nicht nur für Imkerinnen ist eine vielseitige Landschaft und eine diversifizierte Landwirtschaft äußert wichtig! 

Und hier der Hintergrund von www.wir-haben-es-satt.de:


GAP - Schon mal gehört?


Die Gemeinsame Agrarpolitik (kurz: GAP) ist die Agrarpolitik der EU, die sich mit Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung befasst. Sie wurde 1962 als erster EU-Haushaltsposten eingeführt. Damals war das Ziel, eine landwirtschaftliche Produktion zu schaffen, die die Menschen in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ernähren konnte. Das Ziel wurde erreicht, doch der stetige Produktionsanstieg hat inzwischen zu einer fatalen Überproduktion geführt.


Seit den Anfängen wurde die GAP mehrmals reformiert, unter anderem im Jahr 1992 als sie an die Regeln der Welthandelsorganisation angeglichen wurde. Die letzte Reform fand 2014 statt, die nächste soll 2021 in Kraft treten und die Verhandlungen sind in vollem Gange.


Die Gelder für die GAP machen heute 40 Prozent des EU-Gesamtbudgets aus. Damit ist sie die am besten integrierte Politik, bei der die meisten Entscheidungen auf EU-Ebene getroffen werden.

Wie funktioniert die GAP?


Die GAP besteht aus drei Bereichen, von denen jeder ein anderes Ziel hat und einem anderen Prinzip folgt.


    Die erste Säule macht 70 Prozent des Budgets der GAP aus und besteht aus Subventionen als Direktzahlungen basierend auf der Größe der landwirtschaftlichen Fläche. Diese Zahlungen sind nicht an Voraussetzungen gekoppelt. Es ist also egal, wie das Land genutzt wird oder was produziert wird. 


    Die zweite Säule befasst sich mit agrarökologischen Maßnahmen und ländlicher Entwicklung. Sie wird kofinanziert, also kommt das Geld in Teilen von der EU und in Teilen von den Mitgliedsstaaten. Dieser Teil der GAP stellt finanzielle Unterstützung für Einsteiger*innen, sowie für Bäuerinnen und Bauern, die aufgrund ihrer geografischen Lage oder ihrer Produktionsmethoden im Wettbewerb benachteiligt sind. 


    Der gemeinsame Markt entscheidet, wie die EU im Krisenfall in die Märkte für landwirtschaftliche Produkte eingreifen darf. Das dient auch der Sicherung von Importen und Exporten landwirtschaftlicher Produkte.


Wen fördert die GAP?


Momentan fördert die GAP vor allem industrielle Landwirtschaft, Verdrängungswettbewerb auf internationalen Märkten und die Entstehung von immer größeren landwirtschaftlichen Betrieben. Dabei sollte die GAP EU-Bürger*innen mit gesundem Essen versorgen, ländliche Regionen unterstützen und Landwirtschaft zu einem attraktiven Berufszweig machen. Die GAP sollte Umwelt-, Artenschutz und eine artgerechte Tierhaltung fördern, den Klimawandel bekämpfen und sich für den Schutz von Bäuerinnen und Bauern im globalen Süden einsetzen. Das alles tut sie in ihrer heutigen Ausgestaltung nicht.


Trotzdem ist eine gemeinsame Agrarpolitik essentiell. Europäische Bäuerinnen und Bauern brauchen Unterstützung, denn sie müssen dem Wettbewerb durch importierte Produkte, die durch niedrigere Produktionsstandarts und -kosten billiger sind, standhalten.


Außerdem ernährt uns die Landwirtschaft nicht nur, sondern sorgt darüber hinaus für die Erhaltung vieler Allgemeingüter, auf die wir angewiesen sind. Zum Beispiel kann uns eine funktionierende Landwirtschaft vor Abhängigkeit von Importen bewahren, eine gute Bodenqualität erhalten, dynamische ländliche Gegenden schaffen und eine Vielfalt an kulinarischen Traditionen bewahren. All diese wichtigen gesellschaftlichen Beiträge der Landwirtschaft spiegeln sich nicht in den niedrigen Verkaufspreisen wieder.

Wofür wir protestieren


Eine gemeinsame Agrarpolitik kann als kollektive Stimme für europäische Interessen eintreten und sie gegen globale Exportmächte und die Agrarindustrie verteidigen. Sie kann sich für Ernährungssouveränität einsetzen, die Umwelt schützen, den Klimawandel bekämpfen und Artenvielfalt wiederherstellen.


Die GAP braucht deshalb eine grundlegende, tiefgehende Reform, um ihre Finanzierung durch Steuergelder zu rechtfertigen. Die Agrarpolitik muss im Dienste aller Bäuerinnen und Bauern, aber auch aller Europäer*innen stehen. Dafür müssen wir blinden Zahlungen, die nicht an nachhaltige Anbaumethoden und Praktiken gekoppelt sind, ein Ende setzen. Wir müssen Voraussetzungen schaffen für einen Ansatz, bei dem Steuergelder für öffentliche Interessen eingesetzt werden. Die neue GAP 2020 braucht eine kohärente Steuerung, höhere Transparenz und muss für Bäuerinnen und Bauern als auch für Bürger*innen gleichermaßen verständlich sein.


Bioland Imkertagung 2018

"Bioland-Imker*innen schaffen Zukunft" - unter diesem Motto treffen sich Bioland - Imkerinnen und die, die es werden wollen, von 24. bis 26. Februar. 

 

Auf dem Programm steht ein Einsteigerseminar, sowie für erfahrene Imkerinnen ein Austausch zur Imkereitechnik. 

 

Im Fokus der Tagung steht die gesamte Wertschöpfungskette der 

Honigerzeugung. In einem Podiumsgespräch mit Akteur*innen 

aus Produktion, Erfassung, Verarbeitung und Vermarktung 

werden die Bedürfnisse der Beteiligten und deren Angebot be-

leuchtet und diskutiert, wie sich die wachsende Honignachfrage 

sichern lässt.

Handwerkszeug für die eigene Vermarktung liefern 

Expert*innen der morelabels GmbH und aus dem Bioland 

Marketing. 


Das Wohl der Bienen ist ein breit diskutiertes Thema, weit über 

imkerliche Kreise hinaus. Dieses steht im Spannungsfeld der 

Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Haltungsformen. Ein Ex-

perte auf dem Gebiet der naturgemäßen Bienenhaltung ist 

Dr. Wolfgang Ritter, der aufzeigen wird, an welchen Stellen bei 

der Varroabekämpfung und Betriebsweise anzusetzen ist, um 

die Bienen fit für die Zukunft zu machen.

Anfängerkurs Bienen und Imkerei 2018 in Lüneburg

Im April 2018 startet ein weiterer Kurs Grundwissen für Imker in Zusammenarbeit mit dem Imkerverein Lüneburg.

 

Inhalte:

Biologie, Lebensweise und Eigenarten der Honigbienen sowie praktische Imkerei – der Umgang mit den Bienen. Undogmatische Herangehensweise und Beleuchtung verschiedener Perspektiven auf die Imkerei.

 

Ziel des Kurses:

Grundkenntnisse der Bienenhaltung, um erfolgreich ein Jungvolk in den Winter zu bringen. Einschätzen lernen, was es bedeutet, Bienen zu halten (Zeit und Kosten).

Zeit und Ort:

6 x Sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr in Rettmer, Lüneburg

 

Termine:

15.04.2018: Einführung – erste Erfahrungen am Volk

06.05.2018: Schwarmkontrollen und Jungvolkbildung

27.05.2018: Arbeit am eigenen Jungvolk

22.07.208: Bienengesundheit

19.08.2018: Einfütterung

16.09.2018: Varroakontrolle

 

Im Kurs übernehmen die Teilnehmenden in Kleingruppen oder allein Verantwortung für ein Jungvolk im Jahresverlauf. Über die feststehenden Termine hinaus sollten deshalb einige Besuche am Kursort möglich sein. Durch diese Erfahrung wird den Teilnehmerinnen ermöglicht, sich am Kursende ggf. für die Übernahme des Volkes zu entscheiden.

Kosten:

Kursgebühr 170 Euro. Kaution für das Jungvolk 80 Euro. Eigene Beschaffung von Schutzkleidung. Bei Übernahme des Volkes Kauf/Eigenbau einer Bienenwohnung (ca 100 Euro). Sollten die Kosten Eure Teilnahme verhindern, kontaktieren Sie mich bitte.

Anmeldung: 

über den Imkerverein Lüneburg, ausgefuelltes Formular

per Email an: ausbildung@imkerverein-lg.de (gerne cc an info (at) beeobserver.org)

 

Die Anmeldung wird erst mit Überweisung der Kursgebühr verbindlich. 

Jung, selbstständig, auf dem Land?

Die Gründungswerkstatt lokalhelden unterstützt 35 junge Menschen bei ihrer Firmengründung im Bereich Lebensmittelproduktion, Tourismus und Nachhaltigkeit in Brandenburg. Der Bewerbungszeitraum: bis 15.4.2017.

Wer junge Betriebe besuchen und kennenlernen möchte, findet ein spannendes Workshop - Programm unter www.landkulturerleben.de.

Anfängerkurs Bienen und Imkerei 2017

Ab Mai wird es einen sechstägigen Imkerkurs für Anfängerinnen in Lüneburg geben. Alle Wissbegierigen, die ihre eigenen Bienen betreuen wollen, sind herzlich eingeladen.


Beekeeping meets Science

Im März findet wieder DIE Tagung zur Bienenforschung im deutschsprachigen Raum statt. Wissenschaftlerinnen und Studierende aus den Universitäten und Forschungsinstituten vieler Länder werden die Zwischen- und Endergebnisse ihrer Projekte vorstellen.

BeeObserver.org hofft, dass auch praxisrelevante Forschung vorgestellt wird und wird von den interessantesten Beiträgen berichten.

Download
Vorläufiges Programm AG-Tagung Celle
Programm_UNTER_VORBEHALT.pdf
Adobe Acrobat Dokument 13.4 KB

In diesem Jahr findet die Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenkunde in Celle statt.

Hier geht es zur Homepage des Bieneninstituts in Celle.


Folie von einem Vortrag auf der AG Tagung 2016 (c) Jana Bundschuh 2016
Folie von einem Vortrag auf der AG Tagung 2016 (c) Jana Bundschuh 2016

Seminar zur wesensgemäßen Bienenhaltung

Bei Mellifera e.V. findet zur Faschingszeit ein Wochen-Seminar " Wege zu einer wesensgemäßen Bienenhaltung" statt (25.2. – 2.3.2017).

 

Wer mehr wissen und imkern lernen möchte, kann einen der Kurse des Ausbildungsverbundes, die von verschiedenen Imkereien in ganz Deutschland organisiert werden, besuchen.

Die Kurse finden in München, Rosenfeld, Coburg, Kassel, Neumünster, Hamburg, Lüneburg, Bremen und Schwerin statt.

 

Download
Faschingsseminar Programm
Fasching.pdf
Adobe Acrobat Dokument 93.5 KB

Das Programm finden Sie auch hier.


Bienenvolk in einem Bienenkorb (c) Jana Bundschuh 2016
Bienenvolk in einem Bienenkorb (c) Jana Bundschuh 2016

Kreuzboerg - Weihnachts - Flowmarkt: Honig für Berlin

Weihnachtsgeschenke gefällig? Heißen Tee trinken in der gemütlich- warmen Winterwohnung? Am Wochenende gemütlich bummeln in schöner Atmosphäre? 10. und 11. Dezember gibt's Honig von den BeeObserver Bienen in Berlin auf dem Kreuzboerg Weihnachtsmarkt. Kommt vorbei und haltet Ausschau!


Bienen in der Metropole - Wie geht das?

Imkerei-Workshop im Rahmen des Sommerfestes der Hellen Panke 2016

 

Auf dem Brauereigelände der Willner Brauerei in Berlin stehen seit mehreren Jahren im Sommer Bienenstöcke der Imkerei Worin. Wie das Imkern inmitten in der Großstadt funktioniert, zeigt die Imkerin direkt vor Ort an den Bienenstöcken. Vielleicht kann sogar die Königin bewundert werden, außerdem gibt es natürlich Kostproben des Honigs.


Der kleine Workshop ist auch für Kinder geeignet.

Tagung: Bienenforschung 2015

Diese Woche tagt wieder einmal die Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung. Bei diesem jährlichen Treffen tauschen sich Wissenschaftlerinnen aus all denjenigen Universitäten und Instituten aus, die zu Honig- und Wildbienen forschen. Auch Gäste aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz sind vertreten. BeeObserver wird live und vor Ort über interessante Neuigkeiten berichten.


Die Tagung zeichnete sich schon in den vergangenen Jahren durch viele studentische Beiträge aus, die hier wertgeschätzt und reflektiert werden. Die Postersession zeigt auch diejenigen Forschungsvorhaben, die nicht durch einen Vortrag vertreten sind.


Die Tagung findet vom 24. bis 26. März 2015 in Münster statt.

Interessierte sind herlich willkommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

"Mensch bleiben" - Imkertagung Bioland 2015

Auch der Verband Bioland veranstaltet 2015 eine Fachtagung zur Imkerei: vom 08. bis 09. März versammeln sich Bio-Imkerinnen in Würzburg unter dem Titelthema "Mensch bleiben - Impule für Bio- Imker/-innen".

Besonderer Augenmerk wird auf dieser Tagung auf die Vorstellung unterschiedlicher Bioland- Betriebe, sowie auf Fragen der Umstellung von konventionellen Betrieben gelegt. Wer also daran denkt, seinen Betrieb zertifizieren zu lassen, ist hier richtig. Auch auf Vermarktungsmöglichkeiten wird eingegangen. Das imkerliche Thema wird die Verwendung von Thymol zur Varroakontrolle in der Bioland- Imkerei sein.

Das volle Programm inkl. Anmeldeformular finden Sie hier.


Bildnachweis: www.bioland.de; Stand 18.01.2015

Tagung: Was braucht die Honigbiene?

Dieser Frage widmet sich der Demeter - Verband bei der Tagung zum 20- jährigen Bestehen der Demeter - Bienenhaltung am 27. und 28. März 2015. Tierethische Überlegungen sind auch in der Imkerei von hoher Bedeutung.

Seit nunmehr zwanzig Jahren ist die sogenannte "wesensgemäße Bienenhaltung" unter dem Demeter- Label zertifizierbar. 120 Imkereien nehmen die in Einspruch. Einige davon sind Erwerbs- und Berufsimkereien.

Was aber heiß 'wesensgemäß'? Woher wissen wir, was gut gut für 'unsere' Völker ist? Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie die bisherigen Anstrengungen und Entwicklungen in dieser Richtung zu bewerten sind und wie sie sich in Zukunft entwickeln könnten.

Vorträge von drei Forscherinnen aus der Bienenforschung (Jürgen Tautz, Johannes Wirz und Ralph Büchler) sowie von einem Ethiker (Peter Kunzmann) stehen auf dem Programm. Sie beschäftigen sich mit dem Verhältnis von aktueller Bienenforschung und Demeter - Imkerei, Klimaregulation und Kommunikation in Bienenvölkern sowie der Frage nach dem Tierwohl.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen (Kosten 50€ - 60€).

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Bildnachweis: demeter.de, Stand 7.1.2015
Bildnachweis: demeter.de, Stand 7.1.2015

Imkertage in Soltau

Am 10. und 11. Januar finden in Soltau die "Norddeutschen Großimkertage" des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes statt. Mit Vorträgen, Workshops und einer Messe starten die Imkerinnen hier in's neue Jahr. 

Imkerinnen und Imker werden sich hier treffen, um sich über das vergangene Jahr auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Auch der Imkereibedarfshandel ist hier vor Ort und stellt alle mehr oder weniger wichtigen Innovationen aus der Branche vor. Das volle Programm findet sich hier.