Was macht eigentlich eine Imkerin?


Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn imkern heißt vor allem eines: sich entscheiden. Zu jeder Aufgabe im Jahresverlauf gibt es unzählige Möglichkeiten, damit umzugehen. Nicht umsonst gibt es die Imkerweisheit: 'Drei Imker, zehn Meinungen'.

 

Von diesen Herausforderungen muss man sich jedoch nicht entmutigen lassen: um mit dieser Freiheit umgehen zu lernen, sollte man sich erst an der Betriebsweise einer erfahrenen Kollegin orientieren - aber dabei nicht vergessen, immer neugierig und offen für die Methoden anderer zu bleiben. Dafür ist vor allem eines wichtig - Kooperation.

Imkerwetter - wie Wetterdienste der Imkerei nutzen

App des Norwegischen Wetterdienstes Yr.no, Screenshot
App des Norwegischen Wetterdienstes Yr.no, Screenshot

Wer arbeitet schon gerne im Regen? Obwohl einige Arbeiten in der Imkerei termingebunden sind (bspw. Schwarmkontrollen, Königinnenaufzucht, Ablegerbildung), kann man sich auch viel einteilen. Für solche Planungsaufgaben ist eine verlässliche und präzise Kurzzeitvorhersage essentiell. Was aber braucht ein guter Wetterdienst im Sinne des Imkers noch?

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Jetzt neu in Europa: der kleine Beutenkäfer Aethina tumida

Aethina tumida in den USA. (c) Jessica Louque, Smithers Viscient, Bugwood.org
Aethina tumida in den USA. (c) Jessica Louque, Smithers Viscient, Bugwood.org

Der kleine Beutenkäfer ist in Europa. Es könnte gut sein, dass er bleibt. Seit Ende September 2014 ist bekannt, dass er sich auf Bienenständen in Süditalien (Calabria) aufhält. Inzwischen wurden 60 Fundorte gemeldet - einer auch in Sizilien. Die letzte Sichtung erfolgte kurz vor Weihnachten (EURL 2015). Immer noch werden viele Bienenstände in der Beobachtungszone (100km-Radius) untersucht.

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Vespa velutina - Imker gegen Hornissen?

Besonders die Imkerinnen werden Überschneidungsbereiche mit der Asiatischen Hornisse haben: Sie zeichnet sich durch ein spezielles Jagdverhalten aus, bei dem sie vor allem Honigbienenvolker im Auge hat. Dabei fliegt sie schwebend vor dem Eingang eines ausgewählten schwachen Bienenvolkes - mit dem Hinterleib zum Flugloch gewandt - und fängt die heimkehrenden Sammelbienen aus der Luft.

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Vespa velutina - Eine Hornisse als Neuankömmling

(C) Jean Haxaire, www.hornissenschutz.de
(C) Jean Haxaire, www.hornissenschutz.de

Vespa velutina nigrithorax hat Deutschland erreicht. Nachdem erste Tiere 2005 bei Bordeuax gesichtet wurden, hat sie sich in den letzten Jahren immer weiter ausgebreitet, nun auch in Südwest-Deutschland.

 

Diese Entwicklung sollte genauestens beobachtet werden.

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